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Die 10 häufigsten Website-Fehler bei Braunschweiger Unternehmen

Aus Erstgesprächen und Website-Checks in der Region: Diese zehn Fehler sehen wir immer wieder. Die meisten lassen sich ohne Relaunch beheben – so erkennen Sie sie.

BraunschweigSEOWebentwicklung

Durch unseren kostenlosen Website-Check und die Erstgespräche mit Betrieben aus Braunschweig, Wolfsburg und der Region sehen wir regelmäßig, woran Unternehmens-Websites in der Praxis scheitern. Das Auffällige daran: Es sind fast immer dieselben zehn Fehler – und die wenigsten davon erfordern einen teuren Relaunch. Viele lassen sich an einem Nachmittag beheben. Gehen Sie die Liste einfach mit Ihrer eigenen Website durch.

1. Die Startseite verrät nicht, was Sie tun – und wo

„Herzlich willkommen auf unserer Homepage" ist die häufigste Überschrift auf Unternehmenswebsites – und die nutzloseste. Ein Besucher entscheidet in wenigen Sekunden, ob er hier richtig ist. Und Google kann eine Seite nur für „Elektriker Braunschweig" anzeigen, wenn dort auch steht, dass Sie Elektriker in Braunschweig sind.

So beheben Sie es: Die erste Überschrift benennt Leistung und Ort. „Sanitär und Heizung in Braunschweig" schlägt jedes „Willkommen". Das ist keine Poesie – aber es bringt Kunden.

2. Auf dem Smartphone wird die Seite unbenutzbar

Der größte Teil der Besucher kommt heute über das Handy – und Google bewertet ausschließlich die mobile Version Ihrer Website. Trotzdem sehen wir ständig Seiten mit winzigem Text, abgeschnittenen Tabellen und Menüs, die sich am Touchscreen nicht bedienen lassen.

So prüfen Sie es: Nehmen Sie Ihr eigenes Handy. Können Sie alles ohne Zoomen lesen? Treffen Sie jeden Knopf mit dem Daumen? Wenn nicht, verlieren Sie genau dort Kunden.

3. Die Seite lädt zu langsam

Häufigste Ursache in der Praxis: Fotos, die direkt von der Kamera oder vom Fotografen hochgeladen wurden – mehrere Megabyte pro Bild. Auf dem Smartphone im Mobilfunknetz lädt so eine Seite gefühlt ewig, und wer wartet, springt ab. Auch Google misst die Ladezeit und stuft langsame Seiten ab.

So prüfen Sie es: Testen Sie Ihre Seite mit Googles PageSpeed Insights. Bilder gehören verkleinert und in modernen Formaten (WebP) eingebunden – das allein löst das Problem oft schon.

4. Die Telefonnummer ist nicht antippbar

Gerade bei Handwerk, Gastronomie und Praxen gilt: Kunden rufen an, sie füllen keine Formulare aus. Wenn die Telefonnummer nur als Text – oder schlimmer: als Bild – auf der Seite steht, muss der Kunde sie abtippen. Jede Hürde kostet Anrufe.

So beheben Sie es: Die Nummer gehört als klickbarer Link auf jede Seite: ein Tipp, und das Telefon wählt. Dasselbe gilt für die Adresse mit Verknüpfung zu Google Maps.

5. Veraltete Inhalte

Öffnungszeiten, die nicht mehr stimmen. Ein Team-Foto mit Mitarbeitern, die längst weg sind. Eine „Aktuelles"-Rubrik, deren letzter Eintrag von 2023 ist. All das signalisiert Besuchern – und Google –, dass hier niemand mehr hinschaut. Im schlimmsten Fall wirkt der Betrieb geschlossen.

So beheben Sie es: Einmal im Quartal eine halbe Stunde Inhalte prüfen. Und: lieber gar keine News-Rubrik als eine tote.

6. Kein HTTPS – der Browser warnt vor Ihrer Seite

Websites ohne SSL-Zertifikat markiert der Browser sichtbar als „Nicht sicher". Für Besucher ein Abschreckungssignal, für Google ein Abwertungsgrund – dabei ist die Lösung seit Jahren kostenlos.

So beheben Sie es: Jeder seriöse Hoster bietet kostenlose Zertifikate (Let's Encrypt) an, oft mit einem Klick aktivierbar. Wichtig: Die unverschlüsselte Version muss automatisch auf die verschlüsselte weiterleiten.

7. Kein Google-Unternehmensprofil – oder eines, das der Website widerspricht

Bei lokalen Suchen wie „Dachdecker Braunschweig" zeigt Google zuerst die Karte mit drei Einträgen. Wer dort nicht auftaucht, existiert für viele Suchende nicht – egal wie gut die Website ist. Genauso schädlich: Profil und Website nennen unterschiedliche Öffnungszeiten oder Telefonnummern.

So beheben Sie es: Kostenloses Google-Unternehmensprofil anlegen, mit der Website verknüpfen und darauf achten, dass Name, Adresse und Telefonnummer überall identisch sind.

8. Der Besucher weiß nicht, was er tun soll

Viele Websites informieren – und hören dann einfach auf. Kein „Jetzt Termin anfragen", kein „Kostenloses Angebot", nirgendwo. Der interessierte Besucher müsste sich seinen Weg zur Kontaktaufnahme selbst suchen. Die meisten tun das nicht.

So beheben Sie es: Jede Seite braucht genau eine klare Handlungsaufforderung, gut sichtbar: anrufen, Termin anfragen, Angebot einholen. Eine reicht – aber die muss da sein.

9. Rechtliche Basics fehlen oder sind veraltet

Fehlendes oder unvollständiges Impressum, eine Datenschutzerklärung, die nicht zu den tatsächlich eingesetzten Tools passt, Google-Schriftarten, die vom Google-Server statt vom eigenen geladen werden – all das ist in Deutschland abmahnfähig, und Abmahnwellen dazu gab es bereits. Das ist keine Panikmache, sondern vermeidbares Risiko.

So beheben Sie es: Impressum und Datenschutzerklärung von jeder Seite aus erreichbar machen und einmal jährlich aktualisieren, Schriftarten lokal einbinden. Bei Unsicherheit lohnt die Stunde beim Fachanwalt – sie ist günstiger als eine Abmahnung. (Dieser Absatz ersetzt keine Rechtsberatung.)

10. Veraltete Technik, um die sich niemand kümmert

Ein WordPress, das seit Jahren kein Update gesehen hat, Plugins, deren Entwickler längst aufgegeben haben, eine PHP-Version, die der Hoster eigentlich abschalten will: Solche Websites funktionieren – bis sie es nicht mehr tun. Entweder weil etwas kaputtgeht oder weil automatisierte Angriffe die bekannte Lücke finden. Was dann zu tun ist, haben wir im Artikel „WordPress gehackt" aufgeschrieben.

So beheben Sie es: Entweder kümmert sich jemand verbindlich um Updates – intern oder per Wartungsvertrag – oder Sie wechseln auf eine Technik, die ohne ständige Updates auskommt.

Wie viele Punkte treffen auf Ihre Website zu?

Null bis zwei: solide Basis. Drei bis fünf: Sie verschenken spürbar Anfragen. Mehr als fünf: Ein Relaunch ist wahrscheinlich günstiger als das Flickwerk.

Wenn Sie es genau wissen wollen: Unser kostenloser Website-Check gibt Ihnen in wenigen Minuten eine erste Einschätzung – inklusive der Frage, wie sichtbar Ihr Unternehmen in KI-Suchen wie ChatGPT ist. Und im kostenlosen Erstgespräch sagen wir Ihnen ehrlich, ob sich die Behebung lohnt oder ein Neustart sinnvoller ist.

Haben Sie eine Idee? Lassen Sie uns sprechen.

Im kostenlosen Beratungsgespräch besprechen wir, wie wir Ihre Vision umsetzen – persönlich, direkt aus Braunschweig.